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Victoria


In Victoria sind wir vom Hafen bei strahlender Sonne zu unserem Hotel gelaufen. Dort haben wir dann unser Hotelzimmer bezogen. War recht schön, auch wenn das Gebäude von außen etwas heruntergekommen aussah.

Nach etwas Ausruhen sind wir in die Stadt gelaufen und haben Chris, Ashley, Katherine und Elise getroffen. Sie hatten bereits einen Tag in Victoria verbracht und waren eher an Shoppen als an Sightseeing interessiert.

Wir haben dann alleine die Stadt erkundet und eine Whale-Watching-Tour für den nächsten Tag gebucht. Dabei hatten wir wirklich genug Auswahl; in Victoria gibt es mindestens 15 konkurrierende Whale-Watching-Firmen. Immerhin konnten wir so eine Tour finden, die unsere preislichen Erwartungen erfüllt hat. ;-)

Abends haben wir uns wieder mit den anderen getroffen und sind lecker mexikanisch Essen gegangen. Auf dem Rückweg haben wir ein paar schöne Nachtbilder gemacht. Das Parliament-Gebäude war wie ein Weihnachtsbaum beleuchtet und sieht auf den Bildern aus wie ein Comichaus.

3.5.08 04:52


Victoria: Whale Watching

Am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg zum Hafen gemacht und uns 'ne Menge Sicherheitsanweisungen zum Boot angehört. Es war ein Zodiac Boot für 14 Leute, das gleiche was die Küstenwache benutzt. Danach durften wir in gelbe Ganzkörperanzüge schlüpfen und in das Boot steigen.

Es war schnell und windig und unser Guide hat an verschiedenen Stellen angehalten um uns Seelöwen und Adler zu zeigen. Der tolle Augenblick war, als direkt neben uns ein Seelöwe aus dem Wasser aufgetaucht ist :-)
Nach einer halben Stunde kam über Funk dann die Info, dass Wale entdeckt wurden, also haben wir uns gleich auf den Weg gemacht, sind weiter rausgefahren und haben uns zu 10 anderen Booten gesellt, die alle nach den Walen Ausschau gehalten haben.
Und tatsächlich … in 200m Entfernung ragten 4 Flossen aus dem Wasser. Unsere Fahrerin erzählte uns, dass man nicht näher als 100m an die Wale ran darf um die Tiere nicht zu erschrecken. Wir mussten also immer im Zickzackkurs fahren, anhalten und warten da die Wale nur alle 5-8min an die Oberfläche kommen. Wir saßen da und haben gewartet, wo sie wieder auftauchen …. Und auf einmal… Zwei Meter neben uns ist der größte Wal (das Männchen )aufgetaucht. Das war echt überraschend und toll. Da merkt man richtig wie verletzlich und klein der Mensch im Vergleich zu anderen Tieren ist. Wir haben viele Fotos gemacht, aber mehr als Flossen sieht man meistens nicht.

Insgesamt waren wir drei Stunden unterwegs. Als wir wieder am Steg waren, waren wir beide kalt und froh, dass unser Hotel nur ein Block entfernt war. Ein sehr schöner Tag! :-)

9.5.08 00:53


Tofino

Am nächsten Tag haben wir die lange Reise nach Tofino angetreten. Da Victoria an der Südküste von Victoria Island liegt und Tofino an der Westküste, dauerte die Fahrt mit dem Bus ca. 6 Stunden. Zum Glück gibt es OnlineTVRecorder, also konnten wir die ganzen Serien schauen die wir in den letzten Tagen verpasst hatten ;-)
Mir wurde Tofino als Geheimtipp empfohlen. In der Tat, die Landschaft dort ist wirklich wunderschön. Da sieht jeder Blick aus dem Fenster aus wie ein Bob Ross Bild. Nur wars das auch schon. "Downtown" Tofino besteht aus vier, fünf Häusern und ein paar Restaurants die alle unbezahlbar sind (32$ für eine Pizza). Na gut, "kein Problem" dachten wir, "machen wir halt eine schöne Wanderung". Nix! Es hat den ganzen Tag lang so heftig geschüttet, dass man keinen Fuß vor die Tür setzen konnte. Also haben wir einen gemütlichen Tag im Hotelzimmer verbracht und als der Regen etwas nachgelassen hatte sind wir dann noch in die Stadt und haben ALLE Geschäfte und Restaurants abgeklappert. :-P

Am nächsten Tag war das Wetter zum Glück besser und wir haben einen sehr schönen Spaziergang gemacht. Doch auf einmal ging es nicht weiter. Der Weg war gesperrt und neben dran stand ein Tsunami-Warnungsschild. "Egal" dachten wir uns, sind drüber geklettert und einfach weiter. Das Risiko hat sich dann auch gelohnt! Der Strand war wirklich wunderschön! Damit ihr den Ausblick auch genießen könnt, gibt es noch ein kurzes Video dazu.

 

10.5.08 21:55


Seattle

Von Tofino aus ging es mit dem Bus nach Nanaimo, und von da aus zurück nach Vancouver (nochmal Wasserflugzeug war zu teuer). Dort haben wir dann wieder ein paar Tage mit ausruhen und Stadt anschauen verbracht und dann haben wir uns wieder in einen Bus gesetzt. Aber diesmal ging es in die USA nach Seattle.

Mit dem Greyhound Bus ging es morgen erst einmal an die Grenze, wo alle von Kopf bis Fuß intensivst gecheckt wurden. Ging zum Glück reibungslos und so waren wir ein paar Stunden später in Downtown Seattle. 

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten sind wir zur Space Needle gelaufen. Der Turm ist zwar nicht wahnsinnig hoch, aber der Blick von oben is doch ganz nett.

 

Genau neben der Space Needle befindet sich das Sendezentrum eines großen TV-Senders welches für Außenaufnahmen als Grace Hospital für Grey's Anatomy fungiert. Das Gebäude erinnert in Grundzügen zwar an das fiktive Krankenhaus, die Farben und Formen stimmen, aber es muss für die Serie noch ein Haufen mit dem Computer bearbeitet werden.

 

Das war auch schon alles was wir am ersten Tag geschafft haben. Wir waren noch kurz an der Wasserfront und lecker Pizza essen, danach sind wir aber (erschöpft von der Busfahrt) ins Bett gefallen. 

Am nächsten Tag haben wir uns ein Ticket für eine Hop-on-Hop-off Bustour gekauft und konnten somit die ganze Stadt in Ruhe abgrasen. In Seattle wurde ja Starbucks gegründet, und auf der einstündigen Busroute gab es 135 Starbucks... Aber sonst gibt es echt nicht viele interessante Teile der Stadt, also waren wir am Ende des Tages mit fast allem durch. Wir waren ein bisschen einkaufen (Lena hat Chucks gekauft) und haben die "Underground Tour" gemacht. Weil Seattle am Wasser liegt waren die Straßen am Wasser matschig und als Ende des 19. Jahrhunderts das große Feuer von Seattle viele Häuser zerstört hatte, beschloss die Stadt die Straße und die Gebäude einen Stock höher zu bauen, sodass das Erdgeschoss zum Keller wurde. Dadurch entstand unter der Straße eine Art Geisterstadt. Diese Tour ging halt in den Untergrund und zeigte die Geschichte von 1889 auf. War interessant, sogar für Leute unseren Alters. ;-)

Danach waren wir müde und wir haben uns einfach mal gemütlich vor der Space Needle aufs Gras gelegt.


Anschließend ging es wieder zurück in den Bus nach Vancouver. War ein kurzer Aufenthalt in den USA, aber um mehr zu sehen hätte wir noch weiter südlich fahren müssen, so hats uns beiden gelangt und war ja dann auch schön. :-)

13.5.08 07:33


Vancouver Downtown

Unsere bisherige "Basis" in Vancouver war immer bei Alex, einem Kommilitonen von mir. Um ihm nicht allzu sehr zur Last zu fallen haben wir die letzte gemeinsame Woche in Vancouver bei Freunden meiner Eltern verbracht. Sie wohnen ein gutes Stück näher an der Innenstadt und das macht das rumreisen einfacher, und vor allem günstiger.
In den letzten paar Tagen bevor Lena wieder nach Deutschland zurückfliegt haben wir es uns gemütlich gemacht, haben uns die Stadt etwas angesehen und alles mal etwas ruhiger angehen lassen. Wir waren ein paar mal Essen, unter anderem auch mit meinen Eltern die mittlerweile auch in Kanada angekommen sind.

Nachdem ich mich von Lena verabschiedet hatte :-( bin ich für zwei Nächte zu meinen Eltern in ein Hotel Downtown gezogen. Mein Vater hat (mal wieder) nicht gegeizt und wir hatten eine Suite im 26. Stock mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern, Wohnzimmer und Küche. Leider hat meine Dummheit mich davon abgehalten vor der Abreise Bilder vom Zimmer zu machen.
Wir hatten einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die Bucht. Der Fleck im Himmel vom zweiten Bild ist das Skigebiet vom nahegelegenen Seymour Mountain.

17.5.08 01:27


The Canadian

The Canadian

Nach weiteren zwei Tagen Vancouver war es dann endlich soweit: Die Abfahrt des Transkanada-Zuges "The Canadian". Vom Pacific Central Station aus ging es los. Von Vancouver über Kamloops, Jasper, Edmonton, Saskatoon und Winnipeg nach Toronto. Die Route seht am besten auf meiner Karte von GoogleMaps unter DIESEM Link. (Die Homepage-Einbettung funktioniert irgendwie nicht mehr richtig).

Wir sind erstmal nur nach Jasper gefahren, einem kleinen Ort ganz im Westen von Alberta um dort drei Tage lang die Natur zu genießen, bevor es weiter bis nach Toronto geht.



Die Zugfahrt nach Jasper dauert einen Tag, so hatten wir also genügend Gelegenheit den Zug zu erkunden. Der Zug besteht aus 28 Wagons die von zwei Diesel-Loks gezogen werden. Der Zug fuhr zum ersten mal in den 1960'er Jahren und die Wagons sind noch immer dieselben. Für manchen ist das Nostalgie, für mich war das eher ranzig... Immerhin war alles funktional. :-D

Als wir abfuhren hat es geregnet und als wir Abends ins Bett gegangen sind hatte es noch nicht aufgehört.
Meine Eltern hatten eine Doppelkabine und ich eine Einzelkabine. Beide sind interessant da sie zu drei Zimmer umgebaut werden können. In meiner Kabine kann man gerade so zu zweit gemütlich sitzen und auf einem kleinen Tisch was abstellen. Oder man klappt den Tisch und einen Sitz hoch und kann aufs Klos gehen und sich die Hände waschen. Abends konnte man dann ein Bett ausklappen was den kompletten Raum belegte. Bilder davon kommen noch.
Der Zug hat ziemlich geschaukelt und auch in Sachen Luxus ist er kaum mit einem ICE in Deutschland zu vergleichen. Der Ausblick war jedoch wunderschön und das Essen gut.
Von den 28 Wagons sind 4 Aussichtswagen mit einer Glaskuppel oben drauf. Von dort aus kann man die Landschaft noch viel intensiver genießen.

17.5.08 01:35


Jasper

Am nächsten Tag Mittags kamen wir dann (mal wieder bei Regen...) in Jasper an. Dort haben wir uns ein Auto gemietet (Nissan Altima 2.5S, komischer Wagen) und sind zu unserem Hotel gefahren, oder in diesem Falle eher "Ressort".
Das Grundstück beherbergt ca. 50 Blockhütten in denen die Gäste wohnen. Außenrum ist Gras, wie in Amerika üblich viele Parkplätze, dichter Wald und ein tosender Fluss.

Unsere Blockhütte war eine Blockhüttenhälfte, die jedoch auch so sehr groß war. Wir hatten eine Küche, Wohn-/Esszimmer, Bad und zwei Schlafzimmer. Diesmal HABE ich daran gedacht Bilder zu machen ;-)

Wir haben uns hier einiges an Natur angeschaut. Am ersten Tag hatten wir zum ersten mal richtig warmes Wetter (22°C) und waren oben auf "Whistlers Mountain" (ja, gleicher Name wie das Skigebiet in Vancouver, sehr einfallslos ^^). Von dort aus hatten wir einen tollen Ausblick auf Jasper, die Bahnlinie und die Umgebung. Im ersten Bild seht ihr einen Berg wo die Bäume aussehen als wären sie in einer Reihe eingepflanzt worden.


Am zweiten Tag sind wir zu den Icefields gefahren die ca 150km südlich von Jasper liegen.
Die Icefields sind eigentlich Gletscher mit ca 360m Dicke. Man fährt dort mit "Snocoaches", die sehr langsam fahren, aber umso imposanter sind, raus auf den Gletscher. Dort kann man aussteigen und das Eis bewundern. 


20.5.08 07:29


Wieder am Bord

Nach unserem dreitätigen Aufenthalt in Jasper ging es mit dem Zug weiter. Wie erwartet hatte er ca zwei Stunden Verspätung die er bis Winnipeg auch nicht wieder aufgeholt hatte.
Wir sind jetzt von British Columbia, durch Alberta und Saskatchewan nach Manitoba gefahren. Dort haben wir in Winnipeg ein paar Stunden Aufenthalt gehabt und sind dann weitergefahren nach Ontario.

Die Fahrt ist landschaftlich nicht mehr ganz so schön da wir aus den Rocky Mountains wieder raus sind und das Land rundherum sehr flach ist. Ich verbringe meinen Tag damit um 8 aufzustehen (sonst bekommt man kein Frühstück mehr), im Aussichtswagen zu sitzen, zu Mittag zu essen, im Aussichtswagen zu sitzen, mich zu langweilen, zu Abend zu essen, mich zu langweilen und ins Bett zu gehen und wegen der Ruckelei wenig Schlafen zu können. Ja ich weiß, klingt nicht nach Spaß, aber es ist schon toll die Fahrt mal zu erleben und soooo oft langweil ich mich dann auch nicht ;-)

Ich hab euch mal eine kleine Führung von meinem Zimmer aufgenommen, damit ihr seht wie wir hier "wohnen".

Als wir endlich um 0 Uhr in Toronto angekommen sind, mit vier Stunden Verspätung, haben wir uns in Hotel ins Bett fallen lassen; froh dass das Bett sich nicht bewegt hat. 

23.5.08 05:47


Letzter Stop: Ottawa. Ein tolles Auslandssemester neigt sich dem Ende zu

Am nächsten Tag haben wir uns ein Auto gemietet (Cadillac DTS V8 :-) ) und sind fünf Stunden nach Ottawa gefahren. Ottawa liegt genau auf der Grenze zwischen Ontario und dem französisch-sprachigen Québec. Dort haben meine Eltern Bekannte bei denen wir bleiben konnten.
Am nächsten Tag hat es nur geregnet, also habe ich einen sehr langweiligen Tag mit meinen Eltern in einem Museum verbracht. Naja, jetzt weiss ich mehr über die Ureinwohner Kanadas ;-).

Das wars dann aber schon mit Ottawa. Ich bin nämlich mit dem Zug zurück nach Toronto gefahren wo ich noch einen Tag verbringen werde bevor ich zurück nach "good old Germany" fliegen! :-) :-)
23.5.08 05:49


The End

Nach 8 Stunden Flug bin ich fast pünktlich (20min Verspätung) in Frankfurt angekommen wo Lena auch schon auf mich gewartet hat :-)

Der Flug war ereignislos, aber ging schneller rum als ich dachte. Ich hatte einen brandneuen Flieger, eine Boeing 777 in der jeder Passagier einen eigenen Touchscreen hatte. Dort konnte man zwischen 40 Musikalben, Radio, Fernsehen und mindestens 100 Filmen auswählen. Damit konnte ich mir also gut die Zeit vertreiben.

Jetzt bin ich wieder in Bad Dürkheim und sitze bei sonnigen 22°C draußen im Garten. Morgen Abend fahre ich mit Lena nach Iserlohn wo wir eine Woche Urlaub machen werden. Wenn also jemand in Iserlohn ist zu der Zeit, meldet euch doch bei mir, ich würd mich freuen.

25.5.08 13:17


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